Bizarres Wunderland

Ein weißes Kaninchen, das der Zeit hinterherrennt, eine Herzkönigin, die am liebsten Köpfe abschlagen lässt und ein verrückter Hutmacher, der mit einem Märzhasen ununterbrochen Teepartys feiert: All diese fantastischen Gestalten bevölkern das bizarre Wunderland, in das die kleine Alice versehentlich hineingerät. Welch kreativen Kräfte der vor über 150 Jahren veröffentlichte Roman „Alice im Wunderland“ auch heute noch entfesseln kann, zeigten die Kinder der Schillerschule in einer beeindruckenden Musical-Adaption in der Max-Eyth-Halle.
An der diesjährigen Musical-Produktion waren rund 100 Schülerinnen und Schüler der Schule beteiligt.


Ein Jahr harte Probenarbeit hat aus Dritt- bis Siebtklässlern einen harmonischen Chor, eine kraftvolle Tanzgruppe und entzückende Solisten gezaubert. Unter der Leitung von Sarah Ulrich, Lena Hierlemann, Musiklehrer Christian Steiner und Philipp Dürschmied, Schauspieler am Theater der Stadt Aalen, hauchten sie dem verrückten Personal des Buches auf eine sehr amüsante Art Leben ein.

Das kleine Mädchen Alice traute ihren Augen kaum, als sie dem Kaninchen folgte und eine wundersame Welt betrat, in der alles anders zu sein schien. Sie wuchs und schrumpfte mehrfach, staunte über sprechende Mäuse, Hasen, Raupen und eine unentwegt grinsende Katze, musste sich gegen eine schnippische Herzkönigin zur Wehr setzen und wusste selbst irgendwann nicht mehr, wer sie war. Zeit und Raum gerieten ins Wanken und erst nachdem Alice mehrere Stationen einem Irrgarten gleich durchlaufen hatte, fand sie in die Realität zurück – die ihr nun leider noch fader erschien, als zuvor.

Begleitet wurde die abenteuerliche Reise von der Schülerband unter der musikalischen Leitung von Christian Steiner, die rasanten Tanzeinlagen der Kartensoldaten eroberten die Herzen des Publikums im Sturm und die Bläserklasse der Schule läutete die einzelnen Szenen mit großem Tam-Tam ein.

Lewis Carrolls Wunderland ist voller Nonsens und Unsinn, voller absurder Gespräche und rätselhaftem Verhalten, aber zugleich voller Komik, kluger Gedanken und lustiger Wendungen. „So aufwendig ist die Inszenierung der Schillerschule noch nie gewesen“, beendet Schulleiter Karl Frank den musikalischen Abend. „Und nur durch die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins, der Musikschule Aalen und von Tanzlehrer Marco Arth von der Tanzschule Saal3 zusammen mit dem Lehrerteam möglich gemacht worden“.

Schillerschüler bringen fantastisches Musical auf die Bühne

Voller Elan und mit großer Lust am Tanzen und Singen hat sich die Schillerschule Aalen beim Kindermusical „Alice im Wunderland“ in der Max-Eyth-Halle präsentiert. Die rund 100 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler inszenierten diese traumhafte Geschichte sehr inspiriert und mit spürbarer Freude.

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Rund 100 Schüler inszenierten die traumhafte Geschichte von „Alice im Wunderland“ und begeisterten die Besucher in der Max-Eyth-Halle. (Foto: Edwin Hügler)

Alice landet unversehens im Wunderland. Was sie hier erlebt ist wahrlich wundersam: Sie trifft ein Kaninchen und trinkt aus einem Fläschchen – schon schrumpft Alice auf 20 Zentimeter. Sie geht zum Haus des weißen Kaninchens, isst dort etwas und wird riesig groß.

Nach einem Treffen mit der Raupe im Wald erlangt das Mädchen wieder ihre normale Größe. Es folgen weitere Begegnungen mit der Grinsekatze, mit dem Märzhasen und dem verrückten Hutmacher sowie mit der Herzkönigin, die Alice den Kopf abhauen will. Sie soll mit Menschen, die wie Spielkarten aussehen, Croquet spielen. Zum Schluss werden alle bis auf Alice zum Tode verurteilt, jedoch vom Herzkönig begnadigt. Alice wacht aus ihrem Traum auf und stellt fest, dass das Wunderland nichts als Phantasie gewesen ist. Und die Moral von der Geschichte: Geh wohin dein Herz dich trägt und höre nicht auf zu staunen.

Gestaunt hat auch das Publikum über diese gelungene Aufführung, bei der Musik und Gesang komplett live dargeboten wurden. Schulleiter Karl Frank dankte allen an diesem Projekt beteiligten Personen, insbesondere Sarah Ulrich, Philipp Dürrschmid und Christian Steiner, die das Musical einstudiert hatten.

Dieser Artikel erschien am 17.Mai 2018 in den Aalener Nachrichten.

Schönheit und Technik – Berufsfindung an der Schillerschule

Aalen. An der Schillerschule Aalen war Berufsfindung jetzt ein großes Thema: Zwei Vormittage waren drei Auszubildende der EnBW ODR zu Besuch in der Schule. Robin Eßwein, Timo Bilek und Tobias Schmid lernen den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik.
Sie stellten den Schülern und Schülerinnen der 8. Klasse ihren Beruf vor. Dabei erklärten sie den Ablauf der Ausbildung bei der EnBW ODR. An drei Stationen durften die Schüler dann unter Anleitung erste praktische Übungen machen, wie sie auch in der Ausbildung vorkommen.
An einer Station wurden sie von Robin Eßwein in die Programmiertechnik eingeführt. Mit einem Laptop sollte eine Beleuchtungssteuerung für ein Kart mit Elektroantrieb in Betrieb genommen werden. Dies ist ein Teil aus dem SIA Projekt ( Schüler Ingenieur Akademie). Am Ende leuchteten alle Karts.


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19 Schüler, 13 Länder: „So klingt unser Leben“

Mit der Willkommensklasse an der Schillerschule ist zum ersten Mal eine internationale Vorbereitungsklasse für den Deutschen Klang-Forscher-Preis nominiert. Unter dem Thema „Audioselfis – so klingt unser Leben“ produzieren die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Barth und Birgit Wächter vom SWR seit Montag ein eigenes Hörstück. Aufgenommen wird dieses am 7. Mai in einem Studio des SWR in Stuttgart.

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt und kommen aus 13 verschiedenen Ländern. Die 19 Schüler, die derzeit die Willkommensklasse an der Schillerschule besuchen und an dem Wettbewerb der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, der Stiftung Zuhören und der Medienagentur Chunderksen teilnehmen. Der Klang-Forscher-Preis wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Dass allerdings eine Klasse mit Neuankömmlingen unter den zehn nominierten Schülergruppen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen ist, sei ein Novum, sagt Birgit Wächter. Weiterlesen