Vertrag mit Schulen aus Cervia

Austausch Bei der Abschlussfahrt der 10. Klassen in die Partnerstadt Aalens unterzeichneten italienische Schulleiterinen einen Partnerschaftsvertrag mit der Schillerschule.

Mit großer Freude haben in Cervia die Schulleiterinnen der Cerviaer Schulen Istituto Comprensivo 2 und 3, Maria Pia Metallo und Edera Fusconi, einen „Freundschaftsvertrag“ zwischen ihren Schulen und der Schillerschule aus Aalen unterzeichnet. Mit einem Festakt wurden die bestehenden – bereits sehr intensiven – Verbindungen offiziell gewürdigt.

Der Vertrag soll dazu beitragen, auf der Basis eines gemeinsamen Konzeptes den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven zu eröffnen sowie sie dazu zu befähigen, Brücken zu bauen und Freundschaften zu pflegen. „Diese Verbindung ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine höchst anregende und lehrreiche Erfahrung“, unterstreichen die beiden italienischen Schulleiterinnen, „denn sie bringt Jugendliche mit unterschiedlichen Lebensstilen zusammen, die den Wunsch haben, andere Lebenswirklichkeiten und unterschiedliche kulturelle Kontexte kennen zu lernen. Mit Gleichaltrigen aus dem Ausland in Kontakt zu treten, öffnet den Geist und erweitert die eigene Bildung.“

Das Projekt fügt sich ein in den Kontext der vielfältigen Beziehungen, die die Stadt Cervia und ihre Partnerstadt aus Aalen pflegen. Die aus 30 Personen bestehende Gruppe der Schillerschule besichtigte während ihres Aufenthaltes in Italien neben der Stadt Cervia auch die weltberühmten Baudenkmäler in Ravenna.

„Dieser Austausch ist fundamental und unverzichtbar.“
Gianni Grandu
Kulturbürgermeister der Stadt Cervia

„Dieser Austausch ist fundamental und unverzichtbar“, so Gianni Grandu, Kulturbürgermeister der Stadt Cervia, „für den Aufbau einer europäischen Kultur und um das Gefühl von Zusammengehörigkeit von uns allen zu unterstreichen.“

Für die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule war der Besuch in Aalens Partnerstadt ein unvergessliches Highlight zum Abschluss ihrer Schullaufbahn und zum Erwerb der Mittleren Reife, heißt es in einer Pressemitteilung. Begleitet wurde die Schülergruppe von den Lehrern Sabine Hahn, Waldemar Ehrlich und Pascal Gort, die stellvertretend für die Schillerschule bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort waren.

„Diese Freundschaft ist eine willkommene Bereicherung für das Schulleben der Schillerschule und ein Zeichen für die Lebendigkeit der schönen Städtepartnerschaft zwischen Aalen und Cervia“, so Schulleiter Karl Frank.

© Schwäbische Post 13.06.2018 17:14

Wieder 1. Preis für die Schillerschule

Klasse 4b erfolgreich beim Kunstwettbewerb in Cervia

Kunstpreis

Aalen/Cervia. Nach dem überraschenden Erfolg im letzten Jahr war die Freude riesengroß an der Gemeinschaftsschule Schillerschule in Aalen. Die Klasse 4b hat erneut den 1. Preis beim Kunstwettbewerb in Aalens Partnerstadt Cervia gewonnen. Das Thema in dieses Jahr war „BUONGIORNO EUROPA“. Unter Anleitung von Klassenlehrerin Sabine Hahn sind sehr kreative Arbeiten entstanden, die die Geschichte und Zukunft des eigenen Landes repräsentieren. Carmelina Dondiego von der Partnerschule Instituto Comprensivo Cervia 2 nahm den Preis stellvertretend entgegen. Die Übergabe an die Schillerchule erfolgte bei der Abschlussfahrt der beiden 10. Klassen, die in diesem Jahr nach Cervia führte.

Vier Preise für die Schillerschule

161 Teilnehmer aus dem Ostalbkreis werden beim 65. Europäischen Wettbewerb in Lauchheim ausgezeichnet.

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So sehen Sieger aus: Diese Schülerinnen und Schüler haben beim Europawettbewerb mitgemacht und einen der begehrten Preise gewonnen. Sie stellten sich in der Alamannenhalle in Lauchheim bei der Preisverleihung zum gemeinsamen Foto auf. Wir haben 17 Schulen aus dem Ostalbkreis, die beim 65. Europäischen Wett-bewerb mitgemacht haben“, freut sich Landrat Klaus Pavel bei der Preisübergabe in der Alamannenhalle in Lauchheim.
Die Aufgabe des Wettbewerbs: Die Teilnehmer sollten sich unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“ überlegen, für wen oder was sie ein Denkmal bauen wollen. Heraus kamen gebastelte und gemalte Bilder mit regionalem Bezug, Holzskulpturen sowie Kurzfilme, die von den Schülerinnen und Schülern mithilfe ihrer Lehrerinnen und Lehrer angefertigt wurden. Für ihre eingereichten Arbeiten wurden nun 161 Schülerinnen und Schüler mit einem Preis ausgezeichnet – ein Werk sogar mit einem Bundespreis.
Als Preis gab’s für alle Sieger Büchergutscheine, die die Kreissparkasse gespendet hat, so Landrat Pavel. „Ihr seid alle Sieger, denn alle die dabei waren, haben etwas Besonderes gemacht.“ Er ist froh über den Wettbewerb. „Nur ein freies Europa und eine große Gemeinschaft sorgen dafür, dass es uns gut geht und wir in Frieden le-ben.“ Um die Botschaft eines „gemeinsamen Europas“ in die Welt hinaus zu brin-gen, ließen die Gewinner, Landrat Pavel und Lauchheims Bürgermeisterin Andrea Schnele Luftballons mit Karten, auf denen Zitate zu Europa stehen, steigen.

Die Preisträger
Ostalb-Gymnasium in Bopfingen: ein Bundespreis, elf Kreispreise und zwei Landespreise.
Deutschorden-Schule in Lauchheim: 43 Kreispreise und vier Landespreise.
Grundschule Ellenberg: Fünf Kreispreise.
Grundschule Riesbürg: Fünf Kreispreise und vier Landespreise.
Grundschule Tannhausen: Sieben Kreispreise und zwei Landpreise.
Hariolf-Gymnasium in Ellwangen: 20 Kreispreise und drei Landespreise.
Klosterfeldschule in Ellwangen: Acht Kreispreise und ein Landespreis.
Kocherburgschule Unterkochen: Vier Kreispreise.
Kopernikus-Gymnasium in Aalen: Drei Kreispreise und zwei Landespreise.
Peutinger-Gymnasium in Ellwangen: Drei Kreispreise.
Rosenstein-Gymnasium in Heubach: Sechs Kreispreise und drei Landespreise.
Schillerschule in Aalen: Vier Kreispreise.
Sechta-Ries-Schule in Unterschneidheim: Vier Kreispreise.
Uhland-Realschule in Aalen: Zwei Kreispreise.

Bizarres Wunderland

Ein weißes Kaninchen, das der Zeit hinterherrennt, eine Herzkönigin, die am liebsten Köpfe abschlagen lässt und ein verrückter Hutmacher, der mit einem Märzhasen ununterbrochen Teepartys feiert: All diese fantastischen Gestalten bevölkern das bizarre Wunderland, in das die kleine Alice versehentlich hineingerät. Welch kreativen Kräfte der vor über 150 Jahren veröffentlichte Roman „Alice im Wunderland“ auch heute noch entfesseln kann, zeigten die Kinder der Schillerschule in einer beeindruckenden Musical-Adaption in der Max-Eyth-Halle.
An der diesjährigen Musical-Produktion waren rund 100 Schülerinnen und Schüler der Schule beteiligt.


Ein Jahr harte Probenarbeit hat aus Dritt- bis Siebtklässlern einen harmonischen Chor, eine kraftvolle Tanzgruppe und entzückende Solisten gezaubert. Unter der Leitung von Sarah Ulrich, Lena Hierlemann, Musiklehrer Christian Steiner und Philipp Dürschmied, Schauspieler am Theater der Stadt Aalen, hauchten sie dem verrückten Personal des Buches auf eine sehr amüsante Art Leben ein.

Das kleine Mädchen Alice traute ihren Augen kaum, als sie dem Kaninchen folgte und eine wundersame Welt betrat, in der alles anders zu sein schien. Sie wuchs und schrumpfte mehrfach, staunte über sprechende Mäuse, Hasen, Raupen und eine unentwegt grinsende Katze, musste sich gegen eine schnippische Herzkönigin zur Wehr setzen und wusste selbst irgendwann nicht mehr, wer sie war. Zeit und Raum gerieten ins Wanken und erst nachdem Alice mehrere Stationen einem Irrgarten gleich durchlaufen hatte, fand sie in die Realität zurück – die ihr nun leider noch fader erschien, als zuvor.

Begleitet wurde die abenteuerliche Reise von der Schülerband unter der musikalischen Leitung von Christian Steiner, die rasanten Tanzeinlagen der Kartensoldaten eroberten die Herzen des Publikums im Sturm und die Bläserklasse der Schule läutete die einzelnen Szenen mit großem Tam-Tam ein.

Lewis Carrolls Wunderland ist voller Nonsens und Unsinn, voller absurder Gespräche und rätselhaftem Verhalten, aber zugleich voller Komik, kluger Gedanken und lustiger Wendungen. „So aufwendig ist die Inszenierung der Schillerschule noch nie gewesen“, beendet Schulleiter Karl Frank den musikalischen Abend. „Und nur durch die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins, der Musikschule Aalen und von Tanzlehrer Marco Arth von der Tanzschule Saal3 zusammen mit dem Lehrerteam möglich gemacht worden“.