237 Tafeln Fairtrade Schokolade für den Aalener Kocherladen

Pünktlich zum Osterfest konnte das Fairtrade Team der Schillerschule Aalen fast 25 Kilogramm Schokolade an den Leiter der Aalener Tafel – Kocherladen e.V., Herrn Gerhard Vietz, übergeben. Der Tafelladen in Aalen bietet finanziell benachteiligten Menschen die Möglichkeit, preisgünstige Lebensmittel einzukaufen.

Drei Wochen lang sammelten die Klassensprecher der Stufen 5 bis 10 Spenden und kauften davon Fairtrade Schokolade in den verschiedensten Sorten. Und so konnten wir vor den Osterferien den Tafelladen besuchen und unsere Spende übergeben. Herr Vietz dankte allen und erklärte, dass auch ein so großer Berg Schokolade in ein paar Tagen restlos ausverkauft sein wird.

Das Fairtrade Team der Schillerschule kann stolz sein, denn mit dieser Aktion helfen wir nicht nur bedürftigen Menschen, die im Tafelladen einkaufen, sondern schaffen auch eine Verbindung zum Thema „Fairtrade“. Schließlich sind wir seit März 2018 die zweite Fairtrade School im Ostalbkreis und wollen mit Aktionen wie dieser einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten.

Schillerschüler backen Brezeln

Innerhalb des umfangreichen Themas „Gesunde Ernährung“ im Sachunterricht der 3. Klassen durften die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule Gemeinschaftsschule Aalen hinter die Kulissen der Bäckerei Eymann schauen und sogar eigene Brezeln backen.

Mit großen Augen und offenen Ohren lauschten die Drittklässler den interessanten Ausführungen von Herrn Askar, dem Chef der Bäckerei. Gar nicht so einfach war es dann, eine eigene Brezel zu schwingen – manche schafften aber bis zu zwölf! Die Brezeln wurden dann am nächsten Morgen gebacken und zum Frühstück kostenlos an die Schule geliefert. Diese waren zwar nicht so perfekt geformt wie üblich, aber schmeckten als stolzes Eigenprodukt leckerer denn je!

Fit4future an der Schillerschule Aalen

„fit4future“ ist eine Gesundheitsförderungsinitiative der Cleven-Stiftung mit den Modulen Bewegung, Ernährung und Brainfitness. Es handelt sich dabei um ein 3-Jahres-Programm vorwiegend für Grundschulen. Wissenschaftlich wird „fit4future“ vom Department für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung begleitet.

Nach dem Bewegungsmodul im letzten Schuljahr war nun das Ernährungsmodul dran. 200 Schillerschülerinnen und Schillerschüler der gesamten Primarstufe durften an einem speziellen Ernährungsworkshop teilnehmen. Frau Koletzko von der cleven-Stiftung nahm die Kinder mit in den Musiksaal, wo sie den theoretischen Input erfuhren, in der Halle warteten dann auf die Schülerinnen und Schüler jeweils sieben Riech-, Fühl- und Quizstationen zu den Themen Getränke – Fit- und Schlappmacher, Lebensmittelgruppen, Zwischenmahlzeiten etc. Mit einem Handout konnten die Stationen, die von Neuntklässlern der Schillerschule Gemeinschaftsschule professionell betreut wurden, mit viel Spaß und echtem Lernzuwachs absolviert werden. Doch es wurde nicht nur ü b e r gesunde Ernährung gesprochen und nachgedacht. Gleich anschließend wurde in jedem Klassenzimmer ausgiebig und nur gesund gefrühstückt: Ballaststoffreiches Brot gab es von der Bäckerei Eymann, einen gesunden Aufstrich sowie Obst und sogar Müsli gespendet vom Denn’s Biomarkt. Ein toller Vormittag mit Gesundheit in Theorie und Praxis!

Schillerschule am Energie-Erfolg beteiligt

Acht Schulen aus Aalen sparen mit dem „fifty-fifty-Projekt“ rund 50 000 Euro an Energiekosten ein. Nun werden die Einsparschecks überreicht.

Kurzes Stoßlüften oder das Ausschalten der Beleuchtung beim Verlassen eines Raumes tragen zur Energiereduktion bei. Die damit eingesparten Beträge gingen an die Vertreter der Schulen. Foto: privat

Acht Aalener Schulen sparen rund 50 000 Euro an Energiekosten ein. Dafür werden sie jetzt belohnt. Die Vorgeschichte: Im Jahr 2015 startete die Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit sieben Aalener Schulen das „fifty-fifty-Projekt“ mit dem Ziel Energiekosten einzusparen. Jetzt hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler Vertretern der Schulen ihre „Einsparschecks“ überreicht. Um rund 100 000 Euro wurden in den Jahren 2015 bis 2017 die Energiekosten der Schulen insgesamt reduziert. Die Hälfte dieser Summe wurde an die Schulen als Belohnung für ihr vorbildliches Engagement weitergegeben. Die Rekordsumme von 14 300 Euro konnte der Rektor der Karl-Kessler-Schule entgegennehmen.

An diesem Energieeinsparprojekt, das vom Bundesumweltministerium unterstützt wird, beteiligen sich neben der Karl-Kessler-Schule die Schillerschule, die Realschule auf dem Galgenberg, die Greutschule, das Kopernikus-Gymnasium, die Reinhard-von-Koenig-Schule Fachsenfeld und die Grundschule Waldhausen. Das Theodor-Heuss-Gymnasium kam 2017 neu hinzu. Von städtischer Seite wird das Projekt vom Grünflächen- und Umweltamt begleitet. Weiterer Projektpartner ist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg.

Rentschler bedankte sich insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften für diesen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. „Dieses wichtige Zukunftsthema muss noch stärker ins Bewusstsein gerückt werden“, sagte der OB und ermunterte weitere städtische Schulen, sich für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen und am Einsparprojekt teilzunehmen.
Unterm Strich zählt alles

Im Vordergrund des Projekts steht eine Änderung des Verbraucherverhaltens. So sollen sich Schüler, Lehrer und Hausmeister gemeinsam mit dem schonenden und sparsamen Umgang mit Ressourcen auseinandersetzen. Beispielsweise suchen Energiemanager in jeder Klasse nach weiteren Einsparpotenzialen. Absenkungen der Raumtemperaturen bis auf 16 Grad außerhalb der Nutzungszeiten gehören dazu, diese Maßnahme führt zu ersten Einsparerfolgen. Auch das kurze Stoßlüften in den Pausen statt dauernd gekippter Fenster und das Ausschalten der Beleuchtung beim Verlassen des Raumes tragen zur Energiereduktion bei, so die Stadt in ihrem Fazit.

Folgende Schulen bekamen Einsparschecks:

Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen: 6100 Euro
Theodor-Heuss-Gymnasium: 2200 Euro
Realschule auf dem Galgenberg: 2900 Euro
Schillerschule: 2100 Euro
Grundschule Waldhausen: 1500 Euro
Reinhard-von-Koenig-Schule-Fachsenfeld: 3600 Euro
Greutschule: 2100 Euro
Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen: 14 300 Euro

Interessierte Aalener Schulen können sich für das Projekt beim Grünflächen- und Umweltamt, Tel.: (07361) 52-1661 oder E-Mail: klaus.raab@aalen.de anmelden.

© Schwäbische Post 05.02.2019 13:25